Kompostierung
Äste aus dem Baumschnitt, Blätter, Blüten, Sedimente aus den Seen sowie organisches Material der im Park lebenden Tiere werden täglich in einem eigenen Kompostbereich gesammelt. Durch natürliche Umwandlungs- und Schichtungsprozesse entsteht daraus Humus. Alle fünf bis sechs Jahre entstehen so bis zu 500 m³ Kompost, der zur Nährstoffversorgung der Gärten des Resorts verwendet wird.
Baumschnitt
Trockene Äste werden zu Zaunpfählen für die Farm oder zu Brennholz für Brotöfen und Feuerstellen verarbeitet. Holz aus dem Rückschnitt, von älteren Pflanzen oder von Gewächsen, deren natürlicher Lebenszyklus endet, wird zudem für Möbel in den Gästezimmern oder für neue Wegweiser im Park genutzt.
Rasenflächen
Geschnittenes Gras dient täglich als Futter für die Tiere, die im Park leben.
Wasserkreislauf
In einem ehemaligen Steinbruch, der früher für den Granitabbau genutzt wurde, sowie in den natürlichen Seen des Parks wird Regenwasser gesammelt. Dieses Wasser wird anschließend zur Bewässerung der Gärten, Rasenflächen und Gemüsegärten eingesetzt.
Seen
In allen Seen wachsen Wasserhyazinthen – schwimmende Pflanzen, die das Wasser auf natürliche Weise reinigen. Überschüssige Pflanzen dienen zudem als Nahrung für die Wildschweine des Parks.
Flora und Fauna
Über viele Jahre hinweg wurde sorgfältig daran gearbeitet, die ursprünglichen Tier- und Pflanzenarten der Region zu identifizieren und wieder anzusiedeln. Einige von ihnen standen kurz vor dem Verschwinden und sind heute wieder Teil des Parks – eines geschützten Ökosystems, in dem Tiere frei leben können. Nach intensiver Recherche wurden verschiedene alte, endemische sardische Arten ausgewählt, darunter Mufflons, das ursprüngliche Sarda-Schaf, das Giara-Pferd, der weiße Esel von Asinara, sardische Wildschweine, Wildziegen, Pferde, Hirsche sowie zahlreiche für Sardinien typische Vogelarten.